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Berka v.d.H. Schullehrer Diesen Text vorlesen lassen

Schullehrer in Berka vor dem Hainich

(aus der Kirchenchronik der Kirchgemeinde Bischofroda/ Berka)

Die Schullehrer waren gleichzeitig als Kantor in der Kirche tätig.

 

 

  1. Schreiber, Valentinus  ab 1582 tätig, starb 1622
  2. Berwald, Johannes 1625, starb 1625
  3. Voigt, Michael 1625, starb 1625
  4. Schhuchel, Melchior 1625, starb 1625.  Alle diese diese Lehrer sind in dem Jahr 1625 Lehrer in Berka geworden und starben auch 1625. „Dieses vier Schullehrer starben in demselben Jahre 1625 wo die pest 232 hiesige Einwohner wegraffte auf die Not des 32-jährigen Krieges.
  5. Stephanie.., Johannes 1625 - , ohne weitere Angaben
  6. Barthel, Tomtheus 1625 - 1667, aus Willershausen wurde hierher berufen im Jahre 1625 und starb im Jahre 1677.
  7. Marschall, Laurentius 1667 - 1712, wurde 1667 substituiert und starb im Jahre 1716
  8. Herr, Johann Valentin 1712 - 1726, im Jahr 1712 und starb 1734
  9. Hartmann, Johann Wilhelm 1726 - 1759 und starb im Jahr 1759
  10. Hartmann, Johann Christian 1759 - 1759, Kam 1759 an die Stelle seines Vaters mußte aber flüchtig werden, weil er mit einem Fräulein Prüschenk Berka in Unehren gelebt hatte. Er ging in den Militärdienst.
  11. Fischer, Johann Heinrich 1759 - 1800, kam in den Dienst  1759 an die Stelle des entlaufenen Christian Hartmann. Er war vorher in Madelungen Schullehrer. Er starb den 1. Mai im Jahre 1800. Ihm folgte:
  12. Wuth, Anton Karl Leonhard 1800 - 1814 ? , Er war geboren am 1. Dezember 1774. Sein Vater war Johann Michael Wuth, Postwagenmeister zu Eisenach, die Mutter Anna Victoria, geborene Bang. Er besuchte bis zu seinem 15 Jahr das Gymnasium zu Eisenach und trat dann in das Schullehrer Seminarium, dessen Lehrer der Garnison- und Stiftsprediger Schmidt war, dem er auch seine Bildung zum Schullehrer vorzüglich verdankt, obgleich der ganze Unterricht wöchentlich nur in zwei Stunden bestand, wo die Hauptstücke catechesiert wurde. Im Jahre 1800 meldete er sich bei den Kirchenpatronen von Bischofroda zu der vakanten Stelle, hielt am 2. Pfingsfeiertag, den 2. Juni seine Probe und wurde dann von dem Generalsuperintendent Vogt zu Eisenach confrmiert (bestätigt) und den 12. Juni, dem Tage nach seinem Anzuge vom damaligen Pfarrer Köhler in die Schule eingeführt. Die Schule daselbst war nach seiner Versicherung nicht im besten Zustand, indem von 96 kindern kaum 6 fertig lesen konnten. Im Jahre 1824 führt er in seiner Schule die Lautier=Methode  ein nach Stephani. Er starb am 14.3.1814
  13. xxx
  14. xxx
  15. Keidel, Christian Heinrich August 1841 - 3.4.1864, Christian Heinrich August Keidel, Sohn des verstorbenen Förster und Verwalters johann Nicolas Keidel zu Weimarschmidta (?) und seiner ebenfalls mit dem tod abgegangenen Ehefrau Catharine Margarethe Heß aus Kaltensundheim. Oben genannte wurde geboren am 20.4.1803 zu Weimarschmitde (?). Pathen waren der Herr Vicekanzler Christian August Thon (?) zu Eisenach und der königliche und beirische Revierförster Heinrich August Jünger (?) zu Tanna. Den elementarunterricht erhielt er vom Schullehrer Markert, im latainischen und Musik war Schullehrer Leutbecher (?) sein Lehrer. Durch Verheirathung seiner älteren Schwester an den Schullehrer Platzdasch damals zu Burghardtroda, welcher mit seiner Mutter dorthin begleitete, wurde sein Eintritt in den Weimar-Eisenachischen Staatsuntertanenverband veranlaßt, von diesem Dörfchen aus wanderte er bis zum Jahre 1817 in die Konfirmanden = und andere Stunden des Pfarrers Künkel zu Ettenhausen, welcher ihn auch bis 1819 zum Eintritt in die .....? Zahl des eisenachischen Schullehrerseminars vobereitete. Eineinhalb Jahre danach erfolgte der Eintritt in das Seminar selbst und neben dem dort angefangenen Unterricht, erteilte er auch dergleichen zu eigener Übung wie zur Erwerbung der nötigen Subsistenzmittel(?), deren einige von Mutter und Schwager gereicht wurden. 1822 starb erstere und 1824 erhielt K. die durch den Abgang des Lehrers Bohl nach Mihla erledigte Schulstelle zu Beuernfeld, in welchem Jahr er sich auch mit der Jungfrau Luise Wilhelmine Schäffler, damals Tochter des Försters Karl Schäffler zu Förtha, verehelichte. Mit derselben erzeugte er bis jetzt drei Söhne und drei Töchter, wovon das jüngste söhnchen in Berka, wohin Herr Keidel im Jahre 1841 versetzt wurde, geboren wurde, am 20.3.1843. Im Jahr 1854 erhielt er eine Zulage von 60 Thalern (?). Die Disziplin in seiner Schule ist anerkennensweth, wenn auch nicht immer durch die paßendsten Mittel erreicht, nicht weniger zeichnen sich die Kinder größtenteils aufmerksam und munter. Wenn außer dem Lesen die Schulziele nicht oder sehr unvollkommen erreicht werden, so darf man zwar nicht verkennen, daß die Räumlichkeiten der Schule für 150 Kinder sehr eng und die Lehrmittel in unzureichender weise vorhanden sind, aber gewiß fehlt es diesem Lehrer an der nötigen Ausbildung und Ausdauer, Kenntnisse und Methode können sein Werk nicht fördern. Seine kirchlichen Leistungen bleiben ebenfalls, etwa das Lesen vor dem Altar ausgenommen, hinter dem Mittelmäßigen zurück. Mehrerer hervortretenden Zeichen großen Wohlgefallens an den 1848 auftauchenden ------  gelüsten ist er später zu verwischen in Anerkennung verdienender Weise beflissen gwesen. Auch seine sittliche Führung hat sich, einige eigenheiten abgerechnet, den Besseren zugewendet. Er verlor sene Gattin am 9.4.xxxx durch den Tad. Am 3.4.1864 beantragte Pensionierung. Er bezog die alte Schulwohnung, vertauschte deise jedoch mit einer Wohnung in Berterode und starb daselbst am 17. Juli 1875. Nach einer mehrere Monate dauernden Vakanz tat am 23. Oktober 1864 Emil Hermann Reinhold Drescher in die Lehrerstelle ein ...
  1. Drescher, Emil Hermann Reinhold ab 23. Oktober 1864 - xx, er wurde von den Herren von Thüna präsentiert. Geboren ist derselbe am 2. Juni 1837 in Rastenberg als Sohn des dortigen Einwohners Christoph Drescher und seiner Ehefrau Marie, geb. Nürnberger. Wegen Kränklichkeit besuchte er die Ortsschule mit vielen Unterbrechungen bis zur Koformation. Zum Lehrerberuf bestimmt, trat er 1853 in Bräunlichs Vorbereitungsinstitut zum Seminar ein, in welches er nach eindreiviertel Jahren kam. Nach Vollendung des Semiarkurses wurde er in Unteralba bei Dermbach im Frühjahr 1859 provisorisch, 1862 definitiv eingestellt. Nachdem er im Herbst 1864 nach Berka versetzt worden war, verehelichte er sich am 13.11. desselben Jahres mit Marie Theresa Boße, eheliche Tochter des Hoftapezierers Boße und seiner Ehefrau Karoline, geb. Büchner in Weimar. Es wurden ihnen ein Sohn und drei Töchter geboren. Von den letzteren sind die beiden zuletzt geborenen wieder gestorben. Es leben 1. Ernst Konstantin, 2. Marie Ottilie. Am 19.3.1878 wurde noch ein Sohn geboren, Paul Kuno. Die Zahl der Schulkinder eine so hohe (162) geworden war, daß von einer erfolgreichen Tätigkeit nicht mehr die Rede sein konnte, so wurde an Anstellung eines zweiten Lehrers gedacht.  Am 16.1.1872 wurde derselbe in August Heinrich Rink eingeführt, welcher von den Herren Eichel-Streiber präsentiert ward. ...
  1. August Heinrich Rink vom 16.1.1872 bis 1.10.1879, Am 16.1.1872 wurde derselbe in August Heinrich Rink eingeführt, welcher von den Herren Eichel-Streiber präsentiert ward. Derselbe wurde am 18.12.1849 in Ifta als Sohn des Anspänners Johann Adam Rink geboren. Bis zu seiner Konfirmation besuchte er die Sekundarschule in Eisenach als Vorbereitung für den Lehrerberuf. Einem dreijährigen Aufenthalt in jener Anstalt folgte ein vierjähriger auf dem Lehrerseminar in Eisenach. Ostern 1871 wurde ihm nach bestandener Prüfung die Verwaltung der Lehrstelle in Clodra im Neustädter Kreis übertragen. Am 11.1.1872 wurde er nach Berka versetzt und am 23.11.1873 definitiv als Zweiter Lehrer eingeführt. Am 29.4.desselben Jahres hatte er sich mit Marie Juliane Stein verehelicht. Aus dieser Ehe entsprossen 3 Kinder. Am 1.10.1879 schied Rink aus seinem Amte,  die Lehrerstelle in Neukirchen zu übernehmen. Nach einer Vakanz, welche bis zum 20.4.1880 dauerte, wurde Johann Heinrich Gerstung als Nachfolger des pp Rink eingeführt.
  1. Gerstung, Johann Heinrich 20.4.1880 bis 13.4.1885, Derselbe ist am 16.1.1859 in Mihla als 6. Kind des dortigen Bürgers und Ziegeleibsitzers Theodor Samuel Gerstung geboren. Die Eltern siedelten nach Großenlupnitz über. Dort besuchte Gerstung die Dorfschule, dann die Sekundarschule in Eisenach und von 1877 bis 1880 das Seminar daselbst. Nach bestandener Prüfung wurde er vom Großherzogl. Staatsministerium zum provisoriscchen 2. Lehrer in Berka v.H. ernannt und am 13.4. zu diesem Amt verpflichtet und zwar von dem Großherzogl. Schulamt des III. Verwaltungsbezirkes zu Eisenach. Im Jahre 1882 bestand er die zweite Prüfung und wurde nach derselben definitiv angestellt. Am 13.4.1885 verließ derselbe Berka v.H., um nach Hötzelsroda überzusiedeln, wohin er brufen worden war. Am 12.5.1885 die 2. Lehrerstelle virariatsweise Rudolf Hermann Reppe.
  1. Reppe, Rudolf Hermann 12.5.1885 bis 13.6.1890 , Am 1.6. wurde demselben die genannte Lehrerstelle provisorisch übertragen. Derselbe wurde am 27.2.1864 geboren. Er war der 3. Sohn des Kamm- und Bürstenfabrikanten Ludwig Karl Reppe. Er besuchte die Bürgerschule seiner Vaterstadt und nahm Privatstunden im Geigen- und Klavierspiel. 1879 wurde er in die 6. Klasse des Seminars in Weimar aufgenommen, welches er bis 1885 besuchte, zu welcher Zeit er sein Abgangsexamen bestand. Am 29.6.1887 wurde derselbe nach bestandenem Staatsexamen definitiv angestellt. Am 27.12. wurde derselbe mit Jungfrau Marie Schröder in Eisenach getraut. Herr Reppe wurde am 13.6.1890 wegen unausgleichbarer Differenzen mit dem 1. Lehrer auf seinem Wunsch nach Göringen versetzt. Er war für die II: Klasse ein sehr tüchtiger Lehrer.
  2. xx

 

 

 


Quellen:

 

Aus der Akte 308/3 über die Chorordnung

  1. Aus der Akte 308/3 über die Chorordnung  „Am 10.Febr."
  2. Aus der Akte 308/3 über die Chorordnung „Am 14. Juli 1841"
  3. Aus der Akte 308/3 über die Chorordnung  „Am 26. November 1844"
  4. Entwurf einer Chorordnung für die Diöcese Creuzburg aus dem Jahre 1808, Art. 1: Es sollen sämtliche Choradjuvanten (Mitglieder) dem jedesmaligen Schullehrer als ihrem Vorgesetzten gehorsamlich sein, und alles dasjenige was er in Umsetzung des Chores, der Musici und deren Einrichtung für Anordnung treffen wird, befolgen.
  5. Aus 311/2 aus dem Jahre 1758 Spezification Was der Schuldiener (Lehrer) in Berka vorm Hainich bei Laichen (Beerdigungen) - Hochzeiten und Kindtaufen bekommt wie folget..

 



Autor: root -- 29.03.2010; 14:20:49 Uhr

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